Es gibt Reiseziele, die nach dem ersten Besuch von der Bucket List verschwinden. Schweden gehört nicht dazu. Zu groß die Kontraste, zu vielseitig die Erlebnisse – ein einziges Mal genügt hier nicht.
Aktuelle Zahlen bestätigen den Trend: 88 Prozent* der deutschen Schweden-Reisenden möchten erneut ins Land der endlosen Sommertage und nordischen Winterwunder zurückkehren. Ein Indiz dafür, dass Schweden nicht nur besucht, sondern erlebt wird – und das immer wieder neu.
Ein Land, in dem im Sommer in glasklaren Seen gebadet und im Winter auf eben diesen Seen Schlittschuh gelaufen wird. In dem Polarlichter und Mitternachtssonne sich saisonal abwechseln. In dem verschneite Wälder auf fruchtbares Ackerland treffen, riesige Seen in raue Schärengärten übergehen – und moderne Städte mit unberührter Wildnis koexistieren.
Der Wechsel der Jahreszeiten gehört zu Schwedens größten Überraschungen – weil kein Ort je gleich bleibt. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Jede Reise erzählt ihre eigene Geschichte.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wer bereits dort war, plant mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Rückkehr als jene, die noch von der ersten Reise träumen. 12,5 Millionen* potenzielle Wiederkehrer in Deutschland – ein deutliches Signal für die besondere Anziehungskraft dieses Landes.
Hier sind 5 Gründe für ein zweites Mal:
1. Mittsommer und Lucia – zwei Seiten des Lichts
Ein Land, zwei Lichtfeste – und dazwischen liegen nicht nur sechs Monate, sondern gefühlt zwei Welten. Der Kalender beginnt mit der hellsten aller Nächte und endet mit einem Ritual im tiefsten Dunkel.
Mittsommer markiert den Wendepunkt des nordischen Jahres: die längsten Tage, die kürzesten Nächte – und ein ganzes Land in Feststimmung. Gefeiert wird mit Blumenkränzen, kollektivem Tanz um die „Majstång“, viel Hering, noch mehr Erdbeerkuchen und nicht zu wenig Snaps. Dazu: Gesang, der selten leise bleibt. Der Norden bleibt fast taghell, und mit ihm wächst das Gefühl, dass der Sommer jetzt endlich angekommen ist – magisch, ausgelassen und traditionsreich. Gefeiert wird überall: in Stadtparks, auf Wiesen und an den Küsten der Schäreninseln – Hauptsache draußen.
Sechs Monate später hat die Dunkelheit übernommen. Lucia bringt das Licht zurück – leise, fast andächtig. Am 13. Dezember ziehen frühmorgens weiß gekleidete Chöre durch Kirchen, Schulen und Rathäuser. Angeführt von Lucia, der Lichtträgerin, mit einem Kranz aus echten Kerzen auf dem Kopf. Begleitet von Gesang, Safrangebäck und heißem Glögg. Kein Spektakel, sondern ein Moment der Stille – und ein Symbol für Hoffnung mitten im Winter.
2. Mitternachtssonne und Polarlichter
Zwei Himmelsphänomene, ein Reiseziel: Während im Winter die Polarlichter über Nordschweden tanzen, bleibt im Sommer die Sonne rund um die Uhr am Himmel.
Im Winter zieht es Besucher auf Schneeschuhen durch die verschneite Landschaft – begleitet von Geschichten aus der samischen Mythologie und wissenschaftlichen Fakten zur Aurora Borealis. Hundeschlittentouren führen weit hinaus in die Dunkelheit, wo das farbenfrohe Himmelsspektakel besonders eindrucksvoll wirkt. Oder man kombiniert die Nordlicht-Tour mit arktischen Streetfood unter Millionen von funkelnden Sternen.
Im Sommer dann die Kehrtwende: Nördlich des Polarkreises geht die Sonne einfach nicht mehr unter. In Haparanda wird um Mitternacht ganz selbstverständlich gegolft – gelegentlich sogar grenzüberschreitend, wenn der Ball in Finnland landet. In Gällivare wird beim nördlichsten Triathlon der Welt geschwitzt. Und im Weltnaturerbe Laponia treffen Wanderwege auf samisches Kulturerbe – mit viel Platz und noch mehr Himmel.
3. Wasser in Schweden – mal fest, mal flüssig
Wer im Sommer in einen glasklaren schwedischen See eintaucht, kann im Winter plötzlich darüber laufen – ein Perspektivwechsel, der jedes Mal aufs Neue überrascht.
Mit über 100.000 Seen und einer abwechslungsreichen Küstenlinie ist Schweden wie gemacht für Outdoor-Abenteuer am und im Wasser. Im Sommer geht’s mit dem Kajak durch die zerklüfteten Schären von Bohuslän, zum Angeln nach Skåne – oder direkt ins offene Wasser beim ÖtillÖ („Insel zu Insel“), dem weltweit ersten Swimrun-Wettbewerb.
Im Winter wird aus dem flüssigen Element eine Bühne aus Eis. Zu den Highlights zählen Natureisbahnen für ausgedehnte Schlittschuhtouren, Eisbaden mit Saunaanschluss oder Eisfischen in völliger Stille. Am Tavelsjö-See in Västerbotten machen 9 km präparierte Strecken das Wintererlebnis auf Kufen perfekt.
4. Schweden per Zug – zwei Reisen, zwei Geschwindigkeiten
Im Frühling fährt der Wildnis-Zug (Vildmarkståget) durch Schwedens stillere Ecken – allerdings nur an ausgewählten Terminen. In Zusammenarbeit mit dem Eisenbahnmuseum in Gävle kommen dabei historische Waggons zum Einsatz, die mehr als nur Nostalgie mitbringen. Die Route: von Stockholm quer durchs Inland bis nach Kiruna, zurück über Luleå und die Hohe Küste. Eine Reise für alle, die Zeit mitbringen – und Lust auf Landschaft statt Tempo haben.
Im Herbst geht es kürzer, aber nicht weniger eindrucksvoll zu. Zwei Bahnstrecken im Süden eignen sich ideal für Tagesausflüge – und gelten längst als Geheimtipp unter Zugfans. Die Verbindung in Småland zwischen einigen von Schwedens Kleinstadtidyllen Huskvarna–Jönköping–Bankeryd dauert gerade mal 17 Minuten, verläuft aber direkt am Vättern entlang, groß wie ein Meer und tiefster See des Landes.
Die Kinnekullebanan zwischen Mariestad und Lidköping in Westschweden bietet mehr Strecke – und mehr Gelegenheit zum Aussteigen. Entlang des Vänern, Schwedens größtem See, geht es vorbei an charmanten Bahnhöfen aus dem 19. Jahrhundert, mit Zwischenstopps zum Wandern auf dem Kinnekulle-Weg oder dem Biosphärenpfad. Zwei Zugreisen, zwei völlig unterschiedliche Perspektiven – aber beide typisch Schweden.
5. City-Vibe trifft Winter-Gemütlichkeit
Ob leuchtender Sommer oder entschleunigter Winter – Schwedens Städte zeigen zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht. Stockholm, Göteborg und Malmö verbinden urbanes Leben mühelos im Takt mit der Natur.
In den wärmeren Monaten zieht es Einheimische wie Besucher nach draußen: Parks und Plätze werden zu Bühnen, überall finden Open-Air-Festivals statt – oft gratis und mitten in der Stadt. Die beliebte Fika schmeckt unter blühenden Kirschbäumen im schlossnahen Park Kungsträdgården – oder ganz klassisch in einem der vielen Cafés – besonders gut. In Göteborg bringt das Musikfestival Way Out West den Slottsskogen-Park zum Beben – und gilt zugleich als eines der nachhaltigsten Festivals Europas. Und in Malmö reicht ein kurzer Spaziergang von der Altstadt bis zum Stadtstrand Ribersborg – inklusive Badestopp oder Kajaktour durch die Kanäle.
Im Winter wird’s dann ruhiger – und gemütlicher. Das typisch schwedische mys beschreibt dieses Gefühl ziemlich genau: warm, entspannt, gemeinschaftlich. Cafés flackern im Kerzenschein, dazu Zimtschnecken und Zeit. Und zwar viel von beidem. Stockholm leuchtet im Dezember bei den Nobel Week Lights, Göteborg verwandelt sich zur Weihnachtsstadt mit Lichtermeer und dem größten Weihnachtsmarkt des Landes im Freizeitpark Liseberg. In Malmö sorgen stille Parks wie der Pildammsparken oder ein Kulturbesuch für winterliche mys-Auszeiten.
Immer noch nicht überzeugt?
Die indigene Bevölkerung der Samen, die in Schweden seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur lebt, findet: Vier Jahreszeiten reichen nicht aus, um all die Veränderungen zu beschreiben. Deshalb zählen sie acht. Ein weiteres Argument dafür, dass ein Besuch in Schweden selten der letzte bleibt. Noch mehr Gründe gibt es hier: https://visitsweden.de/urlaub-in-schweden/beste-reisezeit/
Pressebilder: https://visitsweden.qbank.se/mb/?h=8d6ddd46790fc6791b51a4df5c6db508 und https://imagebank.sweden.se/my-selections/wvaebsfo4
*Quelle: Visit Sweden Umfrage April/Mai 2024, Visit Sweden/YouGov, 1.000 Interviews pro Markt (UK, US, DE, NL, FR, FI, DK, NO, SE), online durchgeführt mit Männern und Frauen im Alter von 20–70 Jahren.
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Willkommen in Schweden - von Natur aus anders.