Hamburg, 05. Oktober 2026 — Bevor die „Dancing Queen“ zur Dancing Queen wurde, hieß sie erst einmal „Boogaloo“. Wie daraus einer der größten ABBA-Hits wurde, zeigt ABBA The Museum in einer neuen Sonderausstellung. Sie folgt dem Song von den ersten Ideen und Aufnahmesessions im Studio bis zur fertigen Single und ihrem internationalen Erfolg.
ABBAS wohl bekanntester Song “Dancing Queen” wird 50. Foto: Ola Lager Rockshot, ABBA The Museum (Download)
Zu sehen sind Interviews, Archivmaterial, Goldene Schallplatten und interaktive Elemente. Dazu kommen rekonstruierte Bühnenkostüme von ABBAs legendärem Auftritt 1976 in der Königlichen Oper in Stockholm. Dort spielte die Band „Dancing Queen“ bei einer Gala anlässlich der Hochzeit von König Carl XVI. Gustaf und Silvia Sommerlath. Königlicher kann ein Song über die Dancing Queen eigentlich kaum debütieren. Die damaligen Originalkostüme sind nicht erhalten und wurden für die Ausstellung nach historischem Vorbild neu angefertigt.
„Dancing Queen ist ein Song, zu dem so viele Menschen eine persönliche Beziehung haben. Er hat sie bei Partys, Hochzeiten und anderen wichtigen Momenten ihres Lebens begleitet und wird gleichzeitig immer wieder von neuen Generationen entdeckt. Mit dieser Ausstellung möchten wir die Besucherinnen und Besucher näher an die Geschichte hinter dem Song heranführen und zeigen, warum er sich auch 50 Jahre später noch so lebendig anfühlt“, sagt Hanna Kimblad Einarsson, Museumsdirektorin des ABBA-Museums.
Foto: ABBA The Museum (Download)
ABBA gehören zu Schweden wie Fika und rote Holzhäuser. In Stockholm hat die Band natürlich ihre eigene Adresse. ABBA The Museum auf Djurgården macht sie mit Originalobjekten und interaktiven Stationen erlebbar. Wer möchte, kann auf der Bühne sogar als fünftes ABBA-Mitglied neben Agnetha, Björn, Benny und Frida auftreten.
1976 war für „Dancing Queen“ allerdings erst der Anfang. Der Song wurde seitdem immer wieder neu interpretiert und hält sich bis heute erstaunlich hartnäckig in den Playlists.
„In einem Museum geht es nicht nur darum, zurückzublicken. Wir möchten auch zeigen, was passiert, wenn Musik weiterlebt und im Laufe der Zeit neue Bedeutungen erhält. Dancing Queen ist ein wunderbares Beispiel genau dafür“, so Hanna Kimblad Einarsson.
Noch nicht genug ABBA? Direkt gegenüber, im Freizeitpark Gröna Lund, geht es bei „Mamma Mia! The Party“ weiter. Essen, Show und ABBA-Songs inklusive.
Auf weiteren Spuren von ABBA durch Stockholm
- Hotel Rival: Das Boutiquehotel am Mariatorget auf Södermalm gehört Benny Andersson und ist schon deshalb eine passende Adresse für ABBA-Fans.
- Gröna Lund: Am 30. Juni 1975 spielte ABBA auf der großen Bühne des Vergnügungsparks vor Rekordpublikum. Heute finden dort weiterhin regelmäßig Konzerte statt.
- Skeppsholmen: Vor dem Dreimaster „af Chapman“ entstand 1974 eines der bekanntesten ABBA-Fotos. Fotograf Wolfgang „Bubi“ Heilemann ließ Björn und Benny ihre damaligen Partnerinnen Agnetha und Frida in die Luft heben. Das Schiff und die Kulisse gibt es noch, die Pose ist freiwillig.
- Mono Music: Nur ein paar Hundert Meter weiter sitzt an der Södra Brobänken Benny Anderssons Musikunternehmen Mono Music. Von außen eher unspektakulär, für ABBA-Fans trotzdem eine ziemlich prominente Adresse.
- Polar Studios: In der Sankt Eriksgatan 58–60 auf Kungsholmen lagen ab 1978 die legendären Polar Studios. Hier nahm ABBA unter anderem die letzten drei Studioalben Voulez-Vous, Super Trouper und The Visitors auf. Das Studio schloss 2004, das Gebäude steht noch.
Und Schweden legt musikalisch nach. Im Juli 2027 eröffnet in Västervik das neue Swedish National Music Museum, das der Frage nachgeht, warum ausgerechnet Schweden seit Jahrzehnten erstaunlich viele internationale Hits hervorbringt. Mehr Infos: https://press.visitsweden.com/2026-09-05-Schwedens-Musikwunder-bekommt-endlich-ein-Museum
Mehr Infos:
https://visitsweden.de/regionen/mittelschweden/stockholm/abba-museum/
Pressebilder:
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