Stockholm, Göteborg und Malmö ziehen mit steigenden Suchzahlen und Top-Rankings immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Grund genug für einen Citytrip im hohen Norden. Zumal der Herbst 2025 die besten Gründe liefert. Stadturlaub oder Naturabenteuer? In Schwedens Städten muss man sich nicht entscheiden.
Stockholm zählt laut dem aktuellen „Europe’s Best Cities“-Ranking der Resonance Consultancy zu den zehn attraktivsten Städten Europas. Auch das weltweite Interesse an Göteborg und Malmö ist deutlich gestiegen, das zeigen aktuelle Suchdaten. Was die drei größten Städte Schwedens gemeinsam haben? Eine besondere Mischung aus urbaner Dynamik, schwedischer Lebensart und Naturzugang. Und das alles ohne zusätzliche Kosten für Nahverkehr oder Fähren. Ein Trio mit vier Trümpfen: Lebensqualität, Stil, Kultur und Naturanschluss und deshalb ganz oben auf dem internationalen Städteradar.
Stockholm – Zwischen Kopfsteinpflaster und Kiefern
Stockholm ist im renommierten Ranking „Europe's Best Cities“ von Resonance Consultancy für 2025 von Platz 16 auf Platz 10 der besten Städte Europas aufgestiegen. Mit über 48 Millionen Suchanfragen pro Jahr festigt die Stadt ihren Status als Hauptstadt und kulturelles Zentrum Schwedens. Das wachsende Interesse lässt sich unter anderem auf die starke Nachfrage nach Veranstaltungen wie dem Stockholm-Marathon (+1563 Prozent), Sehenswürdigkeiten wie dem ABBA-Museum (+814 Prozent) und einem bemerkenswerten Anstieg der Flugrecherchen um 2031 Prozent zurückführen.***
Im Herbst zeigt sich Stockholm von seiner besten Seite, auf 14 Inseln mitten in der Stadt. Und wer kurz raus will, ist in 30 Minuten mittendrin im Schärenparadies: Tausende Inseln und perfekte Bedingungen für eine kleine Flucht ins Grüne. Oder Blaue.
Herbst-Highlights:
- Der Nämdö-Archipel-Nationalpark, Schwedens erster Meeresnationalpark in der Ostsee, wird am 5. September 2025 eröffnet. Er soll eine für die Ostsee typische Meeres- und Archipel-Landschaft in einem weitgehend unveränderten Zustand erhalten. Mit einer Fläche von 25.300 Hektar (größtenteils Wasser – nur 840 Hektar Land) bietet er geschützte Küstenwanderwege, die mit Stadtfähren leicht zu erreichen sind und sich ideal für Tagesausflüge eignen.
- House of Q: Stockholms neuer Kulturtreffpunkt in Värtahamnen, in einem alten Industriegebäude in den Harbour Blocks von Stockholm. Der neue Ort soll mit 3400 Quadratmetern voller Bars, Restaurants und Veranstaltungsräumen ein Treffpunkt für Queer- und LGBTQ-Kultur werden.
Nordic Cuisine: In Stockholm wird nicht nur gut, sondern ausgezeichnet gegessen. Stockholms Restaurantszene wurde kürzlich erneut von Michelin geadelt, darunter Ergo (1 Michelin-Stern) und ÄRLA (Bib Gourmand).
- Hagastrand: Im Hagaparken, wo auch Kronprinzessin Victoria lebt, entsteht mit Hagastrand ein neues Hotel am Ufer des Brunnsviken, nur 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Über 200 Zimmer, moderne Konferenzräume und ein Spa, der zu den größten Schwedens zählen soll, treffen auf Architektur von Wingårdhs und königliche Parkidylle.
Die besten Gründe, Stockholm im Herbst zu besuchen:
- Fika, Wald und Kultur: Zimtschnecken bei Kerzenschein im Café Ektorpet, idyllisch gelegen im Park des Kunstmuseums Prinz Eugen Waldemarsudde. Danach ein Spaziergang durch leuchtende Herbstblätter im Königlichen Djurgården, dem ersten Nationalstadtpark der Welt und Heimat einiger der spannendsten Museen Stockholms, darunter das Vasa-Museum, ABBA The Museum und Skansen.
- Von Museum bis Marina: Einen königlichen Palast oder eines der Hauptmuseen Stockholms besichtigen und dann entlang der ruhigen Kanäle mit Blick auf die Skyline der Stadt paddeln.
- Inselhopping: Versteckte Buchten und Küstenwanderwege wie der Stockholm Archipelago Trail lassen sich bequem mit der Pendelfähre erreichen.
- Golden Hour mit Glamour und Gegensätzen: Vom Kopfsteinpflaster der Altstadt ins Nobel-Museum, weiter zum Hauch von Nobel-Glamour im Stockholmer Rathaus und zum krönenden Abschluss eine Sauna mit Meerblick.
- U-Bahn trifft Kunstgalerie: Mit Werken von über 150 Künstler:innen gilt Stockholms Metro als längste Kunstausstellung der Welt, ideal für graue Regentage.
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Göteborg – Schwedens grüne Küstenstadt
Göteborg hat auch weltweit viel mehr Leute auf sich aufmerksam gemacht, mit 9,8 Millionen Suchanfragen im Jahr, mehr Suchanfragen für „botanischer Garten Göteborg” (+317 %) und „Museum Göteborg” (+241 %) und einem enormen Anstieg von 3002 % bei den Suchanfragen für Flüge nach Göteborg***.
Die Hafenstadt ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre, ihre innovativen Restaurants und die direkte Nähe zur spektakulären Schärenküste im Westen Schwedens. Zudem gilt sie international als Vorreiterin für nachhaltiges Leben und grünes Denken.
Im Herbst zeigt Göteborg eine ruhigere Seite. Noch fahren die Fähren hinaus zu den nahen Schäreninseln wie z.B. Brännö und Vrångö, perfekt für eine Fika mit Meerblick. Im Stadtpark Slottsskogen spaziert man unter bunt gefärbtem Laub und kann mit etwas Glück Rehe entdecken. Der nationale Fernradweg Kattegattleden startet in Göteborg, und wer hier im Herbst in die Pedale tritt, teilt sich die Küste meist nur mit dem Wind und ein paar Möwen.
Herbst-Highlights:
- Kusthotellet Styrsö: Im Spätsommer eröffnet auf Styrsö ein neues Hotel mitten im Göteborger Schärengarten, eine stilvolle Hommage an das einfache Leben, das die Insel seit Generationen prägt. Das Kusthotellet verbindet küstentypische Gelassenheit mit nordischer Eleganz und einem kleinen, feinen Küstenspa. Erreichbar ist das Ganze per Fähre, und gefühlt doch eine Welt entfernt vom Festland.
- Göteborg serviert Sterne – und zwar mehrfach: Signum steigt auf zwei Michelin-Sterne und erhält obendrein einen Grünen Stern. Hoze überzeugt mit puristischem Sushi und wird erstmals ausgezeichnet.
- Food fest Gothenburg: 10 Tage Genuss an ungewöhnlichen Orten. Vom 12. bis 21. September zeigt sich Göteborgs Gastronomieszene von ihrer überraschendsten Seite. Bei diesem Festival wird nicht nur gegessen, sondern vor allem auch erlebt.
- Göteborg International Biennial for Contemporary Art (GIBCA): Vom 20. September bis 30. November wird Göteborg zur Bühne für zeitgenössische Kunst aus aller Welt. Die Göteborg International Biennial for Contemporary Art (GIBCA) bespielt Museen, Off-Spaces und öffentliche Räume mit Ausstellungen und Programmen, die aktuelle Themen in neuen Kontexten verhandeln.
- Island of Light in Smögen: Vom 5. bis 14. September verwandelt sich die Granitinsel Smögen an der schwedischen Westküste in eine Bühne für internationale Lichtkunst. Rund 1,5 Stunden nördlich von Göteborg trifft kreative Illumination auf eine der eindrucksvollsten Landschaften des Landes.
- Lights in Alingsås: Vom 3. Oktober bis 2. November wird Alingsås erneut zur Open-Air-Galerie für Lichtdesign. Entlang eines 2,5 Kilometer langen Rundwegs inszenieren internationale Lichtkünstler:innen sechs Workshop-Installationen und weitere Highlights, nur 30 Zugminuten von Göteborg entfernt.
Die besten Gründe, Göteborg im Herbst zu besuchen:
- Von Design zu Dünen: Erst durch Design-Boutiquen in der Magasinsgatan stöbern und das Röhsska-Museum für Design und Kunsthandwerk besuchen, dann Stadtpflaster gegen duftende Kiefernwege auf Styrsö oder Vrångö tauschen, nur 30 Minuten mit Straßenbahn und Fähre entfernt.
- Urbane Sauna, stille Auszeit: In Frihamnens „schwimmender“ Sauna trifft Flussnebel auf Großstadtlichter.
- Hummerzeit an der Westküste: Zum Saisonstart – immer am ersten Montag nach dem 20. September – locken Hummersafaris rund um Hönö aufs Wasser. Wer lieber an Land bleibt, genießt das edle Krustentier bei einem herbstlichen Dinner oder in Göteborgs legendärer Markthalle Feskekörka.
- Von Fika zum Pilgerpfad: In Haga, einem der ältesten und gemütlichsten Viertel Göteborgs, wartet Schwedens größte Zimtschnecke. Danach geht es auf eine entspannte Etappe des historischen Pilgerwegs Göta älv – direkt ab der Masthuggskirche im Stadtzentrum.
- Gamlestaden nach Einbruch der Dunkelheit: In Göteborgs aufstrebendem Kreativviertel ziehen ehemalige Lagerhallen mit Brauereien, Bistros und Livemusik neues Leben an.
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Malmö – jung, kreativ, weltoffen
Malmö, die demografisch jüngste Stadt Schwedens, hat mit einem Trendindex von +29 % das stärkste Wachstum zu verzeichnen. Mit 8,9 Millionen Suchanfragen pro Jahr steigt das Interesse an lokalen Attraktionen wie der Saluhallen Malmö (+173 %) und dem Folkets Park (+311 %), was den aufstrebenden Status der Stadt als kulinarisches und kulturelles Reiseziel widerspiegelt. Das Suchinteresse in Malmö wird immer lokaler, wobei Begriffe wie „restaurang Malmö” (1,53 Millionen) und „hotell Malmö” (865.900) dominieren. ***
Im Herbst rückt Malmös coole Architektur ins Licht, ebenso wie die fahrradfreundliche Küste. Entlang der Promenaden zeigt sich die Stadt von ihrer entspannten Seite, während das klare Herbstlicht auch die lokalen Designfestivals in Szene setzt.
Herbst-Highlights:
- Hotell Baltzar: Die skandinavische Hotelgruppe Strawberry eröffnet im Herbst ihr kleinstes Haus in Schweden, mitten im Zentrum von Malmö. 45 frisch renovierte Zimmer und Turmsuiten sollen das wohl gemütlichste Hotel der Stadt formen.
- Ausgezeichnet genießen: Malmös Gastronomieszene erhält mit dem Michelin Bib Gourmand für das Restaurant Västergatan erneut internationale Anerkennung.
- 15 Jahre Moderna Museet Malmö: Zum Jubiläum zeigt das Museum vom 26. September 2025 bis 11. Januar 2026 die Ausstellung “Best regards“ von Lee Mingwei. Der taiwanesisch-amerikanische Künstler überschreitet die gewohnten Grenzen des Museumsbetriebs, indem er Kleidung repariert, Tee mit Besucher:innen trinkt und die Orte, die er bespielt, in persönliche Begegnungsräume verwandelt.
- Swedish Beer Festival, 13.–14. September: In der Eventlocation Slagthuset im Herzen von Malmö versammelt sich die schwedische Craft-Beer-Szene, mit rund 100 Handwerks-Brauereien, vielfältigen Verkostungen und Begegnungen mit Bierliebhaber:innen aus dem In- und Ausland.
Die besten Gründe, Malmö im Herbst zu besuchen:
- Von Streetfood zu Seebrise: Multikulturelle Genüsse bei Fika und Streetfood in Möllevången oder der Malmö Saluhall, danach mit dem Rad zum Strand von Ribersborg, mit Sauna im traditionsreichen Kallbadhus direkt am Wasser und einem erfrischenden Sprung ins Meer.
- Design trifft Drahtesel: Start im Form/Design Center, dann per Rad durch das nachhaltig gestaltete Viertel Västra Hamnen, wo Meerespromenaden auf markante Architektur wie den neofuturistischen Turning Torso treffen. Weiter geht’s durch herbstbunte Parks bis zum Strand. Zum Ausklang: ein Besuch in der Malmö Konsthall oder Sonnenuntergang über dem Öresund.
- Eine Brücke, zwei Städte, doppelte Auszeit: Schwedische Gelassenheit lässt sich mühelos mit einem Abstecher ins urbane Kopenhagen verbinden – dank der Öresundbrücke nur 30 Minuten entfernt.
- Tradition mit Geschmack: Am 10. November wird in Skåne Mårten Gås gefeiert, ein Brauch mit Wurzeln im 16. Jahrhundert. Gasthäuser servieren zum Festtag ein klassisches Gänsemenü mit schwarzer Suppe aus Gänseblut und Gewürzen, dazu oft Leberpastete und süße Pflaumen. Es folgt ofengegarte Gans mit Kartoffeln, Rosenkohl, gebackenen Äpfeln, weiteren Pflaumen und kräftiger Sauce, gekrönt von Apfelkuchen mit Vanillecreme.
- Malmö bei Nacht: Jazz im Victoriateatern, elektronische Beats bei Plan B oder große Klangräume in der Malmö Live Concert Hall, der Herbst bringt Musik in die Dunkelheit.
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Pressebilder
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Göteborg https://share.mediaflow.com/se/?VGOE0DNO7S und https://imagebank.sweden.se/my-selections/37j9614qii
Malmö https://imagebank.sweden.se/my-selections/2k7dnmke3m
* https://www.worldsbestcities.com/reports/2025-europes-best-cities/
** Internationales Suchvolumen 2024, Bloom Consulting, D2 Digital Demand ©
*** Internationales Suchvolumen zwischen April 2023 und Mai 2025, MyTelescope
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