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Sieben gute Gründe, in Schweden zu sündigen
Ausschlafen, zu viel essen, neidisch werden und einfach mal die Beherrschung verlieren. Auf der Kullahalbinsel in Skåne im Süden Schwedens sind die sieben Todsünden neuerdings ausdrücklich erwünscht. Unter dem Motto „Synda på Kullahalvön“ wird aus Laster kurzerhand Urlaubsprogramm.
Wer besonders überzeugend sündigen möchte, kann sogar ein ganzes Wochenende dafür gewinnen.

Gesünder essen, mehr Sport treiben, produktiver sein, früher aufstehen. An guten Ratschlägen für ein besseres Leben mangelt es bekanntlich nicht. Auf der Kullahalbinsel im Nordwesten von Skåne geht man diesen Herbst einen anderen Weg. Hier lautet die Empfehlung schlicht: ruhig mal nachgeben.

Unter dem Motto „Synda på Kullahalvön“, auf Deutsch etwa „Sündigen auf der Kullahalbinsel“, interpretiert die Küstenregion die sieben Todsünden Lust, Trägheit, Völlerei, Habgier, Hochmut, Neid und Zorn neu. Und plötzlich klingen sie erstaunlich urlaubstauglich.


Foto: Ransvik, hoganas.se (Download)

Sieben Sünden auf Schwedisch

Trägheit bedeutet auf Kullahalbinsel, länger zu schlafen, aufs Meer zu schauen und ein paar Stunden verstreichen zu lassen, ohne dass daraus irgendetwas Produktives entstehen muss.

Bei der Völlerei darf es noch eine Kugel Eis, noch ein Gang oder noch ein Dessert sein. Nicht aus Notwendigkeit, sondern weil es einfach zu gut war, um schon aufzuhören.

Lust gehört den Sinnen. Hände in den Ton, Füße ins Meer und danach sehen, wohin es einen treibt.

Habgier heißt: mehr Meer, mehr Aussicht, mehr Wein und mehr Abenteuer. Rund um das Naturreservat Kullaberg gibt es davon einiges zu holen.

Beim Hochmut darf man sich ruhig etwas größer fühlen als sonst, zum Beispiel ganz oben auf einem Aussichtspunkt über der Küste.

Neid ist für all die langen Tafeln, lokalen Weine, salzigen Bäder und Sonnenuntergänge reserviert, die fast zu schön sind, um sie nicht mit anderen zu teilen.

Und Zorn? Der darf raus. Mit Farbe an den Händen, Wind im Haar oder beim Blick auf die Wellen, die gegen die Felsen schlagen.


Foto: hoganas.se, Holy Smoke BBQ (Download)

Drei Tage sündigen, ganz ohne schlechtes Gewissen

Wer das Konzept einem Praxistest unterziehen möchte, bekommt dazu Gelegenheit. Die Kullahalbinsel verlost einen dreitägigen Aufenthalt vom 25. bis 27. September 2026.

Gesucht werden Menschen, die genug davon haben, im Urlaub E-Mails zu beantworten, ständig Verantwortung zu übernehmen und selbst beim Nichtstun noch das Gefühl zu haben, etwas erledigen zu müssen. Die Gewinnerin oder der Gewinner darf eine Begleitperson mitbringen. Unterkunft, Essen und Erlebnisse übernimmt Kullahalvön.

Was genau auf dem Programm steht, bleibt vorerst geheim. Verraten wird nur so viel: Meer und Natur spielen eine Rolle, ebenso lokale Küche, lange Abendessen, Kreativität, Abenteuer und vermutlich die eine oder andere Gelegenheit, die guten Vorsätze zu vergessen. Bewerbungsschluss ist der 3. September 2026.

Dieses Video bietet einen Vorgeschmack: https://www.youtube.com/shorts/48hCvxG_4jA 

Schon vor 100 Jahren ging es von Berlin direkt zur Sünde 

Ganz neu ist die Sache mit der Sünde auf der Kullahalbinsel übrigens nicht. Anfang des 20. Jahrhunderts sorgte der kleine Badeort Mölle europaweit für Aufsehen. Der Grund: Männer und Frauen gingen hier gemeinsam baden. Was heute eher wenig skandalös klingt, war damals ein handfester gesellschaftlicher Tabubruch.


Fotos: hoganas.se, Die öffentlichen Bäder in Ransvik wurden Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet. Sie sorgten für großes Aufsehen, machten Mölle aber gleichzeitig in ganz Schweden bekannt. Ransvik, Kullaberg, Mölle. (Download)

Die Nachricht sprach sich herum, nicht zuletzt in Deutschland. Nach Eröffnung der Bahnstrecke nach Mölle 1910 konnten deutsche Badegäste sogar direkt von Berlin bis in den kleinen schwedischen Küstenort reisen. Ein Stück der damaligen Bahntrasse hat übrigens bis heute überlebt: Wo einst die Züge Richtung Mölle rollten, verläuft heute ein Teil des Kattegattleden, des ersten nationalen Fernradwegs Schwedens zwischen Helsingborg und Göteborg.


Foto: hoganas.se, Eine Frau posiert am Gemeinschaftsbad in Ransvik (Mölle) um das Jahr 1910. (Download)

Das gemeinsame Baden wurde als „Synden i Mölle“, die „Sünde von Mölle“, bekannt und machte den Ort weit über Schweden hinaus berühmt.

Mehr als hundert Jahre später bekommt die alte Sünde nun ein Update. Statt gesellschaftliche Konventionen zu brechen, geht es heute um Dinge, die im Alltag erstaunlich schnell zu kurz kommen: ausschlafen, lange essen, ziellos spazieren gehen, spät nach Hause kommen oder einfach einmal gar nichts tun.

 

Weitere Informationen

Bewerbung für das „sündige Wochenende“: https://www.kullahalvon.com 

Video: https://www.youtube.com/shorts/48hCvxG_4jA 

Synda på Kullahalvön: https://www.kullahalvon.com 

Informationen zu Skåne: https://visitsweden.de/regionen/sudschweden/skane/ 

 

Pressebilder

Die sieben Sünden von Kullahalvön: https://hoganas.mediaflowportal.com/pressbilder/folder/163759/ 

Kullahalvön und Umgebung: https://hoganas.mediaflowportal.com/kullahalvon/folder/104814/ 

 

Kontakt: 
Visit Sweden GmbH, Sabine Klautzsch, Senior PR Manager
eMail: 
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